Wenn er das Blut auf den Betttüchern sieht, denkt er wahrscheinlich, dass ich dich umgebracht habe.
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Hallo mein Name ist Michelle, meine Freunde nennen mich aber Shelly, vorher hier bekannt als Elena. Ich bin 21 Jahre alt und komme aus dem schönen Ruhrpott. Ich lese für mein Leben gerne und bin eine totaler Buchfetischistin, Knicke, Flecke, Eselsohren gehören nicht in meine Regale. Ich bin eine Nächtedurchleserin, lese also bevorzugt abends.
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Buch- & Filmrezi: Von wegen Liebe – DUFF

by | Jul. 28, 2015 | 0 Comment(s)


Titel: Von wegen Liebe

Englischer Titel: The Duff
Autor: Kody Keplinger
Verlag: cbt
Genre: Jugendbuch
Erschienen: 11.02.2013
Seiten: 352

Preis: Taschenbuch 8,99€
Preis: eBook 7,99€

Kaufen bei Amazon

ISBN: 978-3-570-30839-4
Leseprobe: cbt Verlag

Cover ©


Rückseite:

Das hat Bianca gerade noch gefehlt.

Der eingebildete Wesley, dem alle Mädchen an ihrer Schule zu Füßen liegen, spricht sie an. Und hat die Stirn, ihr rundheraus zu sagen, dass er das nur tut, um an ihre hübsche Freundin ranzukommen. Schneller, als er denken kann, hat er ihre Cola im Gesicht. Auf so jemand fällt Bianca nicht rein. Aber als zu Hause alles schief geht, lässt sie sich doch mit ihm ein. Heimlich und völlig unverbindlich, versteht sich. Mit Liebe hat das nichts zu tun. Oder?


Cover:

Abgebildet ist ein junges Pärchen. Sie steht vor einer dunklen Holzwand, sehnt sich nach einem Kuss. Er, der nur mit dem Gesicht und seinem Arm zu sehen ist, steht kurz davor, sie zu küssen und umfasst mit seinem Arm ihre Halsseite. Beide sehen wie ein sehr frisch verliebtes Paar aus. Zur Young-Adult Geschichte passt das Cover auf jeden Fall.


Meine Zusammenfassung und Meinung:

Auf einer Party im Club ‚Nest‘ wird Bianca vom Frauenschwarm Wesley Rush angesprochen. Sie findet dank ihm heraus, dass sie eine DUFF ist, also Die Unattraktive Fette Freundin. Später, nach einem nicht so schönen Gespräch ihres Vaters mit ihrer immer wieder verreisenden Mutter, küsst sie Wesley, bereut dies aber bald darauf. Nach einem Mädelsabend mit ihren beiden besten Freundinnen Jessica und Casey erfährt Bianca, dass ihre Mutter sich scheiden lassen will. Ihr trockener Vater bekommt daraufhin einen Rückfall. Und als wäre das für Bianca nicht schlimm genug, ist ihr Ex-Freund Jake, der ihr damals das Herz gebrochen hat, mit seiner Verlobten in der Stadt. Bianca flieht vor diesen Problemen, was sie in die Arme (und in das Bett) von Wesley Rush treibt …

Ich war sehr gespannt, was mich in ‚Von wegen Liebe‘ erwartet und wurde überrascht mit einer sehr humorvollen, aber auch dramatischen Liebesgeschichte. Bianca lebt eigentlich mit ihrem Vater und ihrer Mutter zusammen. Nur ist ihre Mutter aufgrund ihres Berufes kaum zu Hause, was jedoch auch mit Biancas Vater zu tun hat. Die bevorstehende Scheidung ist für Bianca schon sehr schmerzhaft, auch wenn sie das eigentlich schon geahnt hat. Aber auch der Besuch von Biancas Ex Jake (der nebenbei bemerkt der Bruder ihrer besten Freundin Jessica ist) lässt sie nicht ruhen und sie flieht in die Arme von Wesley Rush, der zwar ein Arschlochtyp ist, mich mit seinen Sprüchen jedoch häufig zum Schmunzeln gebracht hat.

Bianca ist, das habe ich oben nicht erwähnt, eigentlich in Toby Tucker verknallt, doch da der eine Freundin hat, ist er irgendwie unerreichbar. So ist der Sex mit Wesley ihre Ausflucht aus ihrem verrückten Leben und sie lernt ihn (und er sie) besser kennen. Bei Biancas besten Freunden bleibt natürlich ihre wenige Zeit, die sie mit den beiden verbringt, nicht unbemerkt, was leider zu Streit führt. Doch echte Freunde stehen alles durch. Bianca ist echt eine super angenehme Hauptfigur mit viel Ironie und Sarkasmus. Ich bin ein totaler Fan von beidem, weshalb ich bei diesem Buch häufig auf meine Kosten kam. Wesley ist der typische Bad-Boy, der aber auch seine weiche Seite hat und sie Bianca gegenüber zeigt. Er wird richtig romantisch. Er hat was, und ich gestehe: auch ich fand ihn attraktiv. Er gibt sich Mühe und ist dabei einfach umwerfend. Auch Biancas Freundinnen Jess und Casey sind tolle Charaktere. Sie sind echte Freunde, halten zu Bianca und haben für ihre Sorgen ein Ohr (wenn Bianca sie lässt).

Insgesamt muss ich sagen, dass bin unglaublich froh bin, bei dem Gewinnspiel des cbt-Verlages mitgemacht und gewonnen zu haben, denn sonst wäre mir dieses sehr gute Buch entgangen, da ich es so vermutlich nie gelesen hätte. Ein toller Einzelband, manchmal etwas vorhersehbar, aber trotzdem häufig überraschend, leicht erotisch und vor allem sehr humorvoll!


Bewertung:

‚Von wegen Liebe‘ hat einen nicht unbedingt neuen Plot, aber sehr humorvolle Szenen und sehr gut ausgearbeitete und sympathische Haupt- bzw. Nebenfiguren. Mich hat das Buch wirklich begeistert, es wird immer in meinem Regal stehen und ich kann es wirklich nur weiterempfehlen! Fünf Sterne für den Debütroman von Kody Keplinger.




Deutscher Filmtitel: DUFF – Hast du keine, bist du eine
Englischer Originaltitel: The Duff

Regisseur: Ari Sandel

Darsteller:
Mae Whitman (Bianca)
Robbie Amell (Wesley)
Bella Thorne (Madison)
Bianca Santos (Casey)
Skyler Samuels (Jessica)
Ken Jeong (Mr. Arthur)

Produktionsgesellschaft: Lionsgate CBS Films
Deutscher Filmverleiher: capelight pictures
Im Kino seit: 09.07.2015
Laufzeit: 101 Minuten

Auf DVD voraussichtlicht ab: 20.11.2015
Voraussichtlicher Preis der DVD: 14,99€

Deutsche Trailer:
Trailer Nr. 1 auf Youtube ansehen
Trailer Nr. 2 auf Youtube ansehen

Zur offiziellen deutschen Internetseite des Films
Zur offiziellen Filmseite des deutschen Filmverleihers


Beschreibung des Filmverleihers:

Seit ihrer Kindheit sind die High-School-Schülerinnen Bianca, Jess und Casey ein Herz und eine Seele. Bis Biancas Sandkastenfreund, Football-Star und Mädchenschwarm Wesley, ihr gegenüber beiläufig erwähnt, dass alle in ihr nur die „DUFF“ (Designated Ugly Fat Friend) sehen: als weniger attraktives Anhängsel der Clique wird sie von den Jungs ausgenutzt, um leichter an Jess und Casey ranzukommen. Wütend stellt sie ihre Freundinnen zur Rede, die gar nicht wissen wie ihnen geschieht. Schließlich eskaliert der Streit in einer „Unfriend“-Aktion auf allen sozialen Netzwerken und Bianca sucht ausgerechnet Rat bei Wesley. Im Gegenzug für Nachhilfe in Chemie, soll er ihr helfen, das unschöne „DUFF“-Label loszuwerden und ihren Schwarm Toby zu erobern. Gesagt, getan – wäre da nicht Wesleys zickige Ex Madison, die mit allen Mitteln versucht, Bianca zu sabotieren.


Meine Zusammenfassung und Meinung:

Im Film ‚DUFF – Hast Du keine, bist Du eine‘ geht es ebenfalls um Bianca, die in der Highschool neben ihren Freundinnen Jessica und Casey fast unsichtbar ist. Auf der Party der beliebten und arroganten Madison sagt ihr Nachbar und Kindheitsfreund (der zufällig Madisons Ex ist) Bianca direkt ins Gesicht, dass sie eine Duff ist, also eine Freundin, die ihre anderen Freundinnen hübscher und beliebter macht. Nun, da sie Bescheid weiß, erkennt sie, dass Wesley richtig liegt: Sie ist eine Duff.

Als sie mitbekommt, dass Wesley aufgrund seiner schlechten Chemieleistungen sein Sportstipendium bald vergessen kann, schlägt sie ihm einen Deal vor: Er hilft ihr dabei, das Duff-Image loszuwerden und sie hilft ihm in Chemie. Nach einer lustigen Tour mit Wes durch die Mall ist am Tag darauf ein peinliches Video von Bianca an jeden Schüler der Schule geschickt worden. Nun ist sie das Gespött der Highschool. Doch Bianca ergattert trotz allem ein Date mit ihrem Schwarm Toby. Doch das Date läuft anders als geplant …

Gleich vorab muss ich sagen, dass der Film nicht viel mit dem Buch gemeinsam hat außer den Namen der Hauptfiguren. Mae Whitman spielt die Bianca recht gut, jedoch teilweise etwas zu kindlich/kindisch und leichtgläubig. Es gibt jedoch eine wirklich tolle Szene, in der das sehr gut passt: als sie ihren Freundinnen die Freundschaft kündigt und ihnen auf allen sozialen Netzwerken entfolgt. Genial. Auch Ken Jeong, bekannt als Mr. Chow aus der ‚Hangover‘-Trilogie, sorgt, nicht nur im Film, sondern auch im Abspann für mehrere Lacher.

Die Figur der Madison ist neu, existiert also im Buch nicht. Doch Bella Thorne spielt sie wundervoll, sehr zickig, zielstrebig und hinterrücks gemein. Auf Bianca Santos als Casey und Skyler Samuels als Jessica spielen ihre Rollen überzeugend und mit viel Hingabe. Nun noch zu Robbie Amell, der den Wesley spielt. Meiner Meinung nach ist er die perfekte Besetzung für Wesley, denn er sieht gut aus und spielt diese attraktive Arroganz vom Buch-Wesley echt gut. Als Frau verliebt man sich irgendwie automatisch in ihn.

Wie schon erwähnt, haben Buch und Film nicht viel gemeinsam. Heißt also für alle, die sich den Film ansehen wollen, dass sie nicht das Buch gelesen haben müssen. Beide Geschichten sind unabhängig voneinander bis auf die DUFF-Thematik und die Namen der Hauptfiguren. Leider dachte ich, dass der Film mehr mit dem Buch zu tun hat, war also etwas enttäuscht, doch im Nachhinein muss ich sagen, dass auch der Film, dank einem attraktiven Wesley, für sich ganz gut war. Nicht wie das Buch, aber sehr witzig.


Bewertung:

Der Film basiert nicht wirklich auf das Buch von Kody Keplinger, hat dafür aber eine eigene Geschichte mit tollen Darstellern und einem interessanten Thema, denn warum sollte man sich für andere Leute verändern, nur um denen zu gefallen? Von mir bekommt der Film drei Sterne.

Einen großen herzlichen Dank an den cbt Verlag für das Rezensionsexemplar und die Kino-Freikarten!

Rezension: Die Königin der Schatten

by | Jul. 25, 2015 | 0 Comment(s)


Titel: Die Königin der Schatten

Autor: The Queen of the tearling
Verlag: Heyne
Genre: Dystopie, Jugendbuch
Erschienen: 15.06.2015
Seiten: 544

Preis: Klappbroschur 14,99€

Kaufen bei Amazon

ISBN: 978-3-453-31586-0
Leseprobe: keine vorhanden

Cover ©


Klapptext:

Der Thron wartet auf seine Königin – wenn sie lange genug lebt, um ihn zu besteigen …

Als Kelsea Glynn an ihrem neunzehnten Geburtstag den Thron des magischen Königreiches Tearling besteigt, tritt sie ein schweres Erbe an: Die mächtige Herrscherin des Nachbarlandes Mortmesne bedroht Tearling, das eigene Volk begegnet ihr mit Misstrauen, und an ihrem Hof findet sie einen Sumpf von Machtgier, Lügen und Intrigen vor. Kelsea weiß, sie darf sich keinen einzigen Fehler erlauben, wenn sie überleben will. Sie wird all ihren Mut, ihre Klugheit und Stärke brauchen, um eine wahre Königin zu werden – die legendäre Königin von Tearling . . .

Neunzehn Jahre lang führte die junge Prinzessin Kelsea Glynn ein abgeschiedenes Leben in der Obhut ihrer Pflegeeltern. Nun ist der Tag gekommen, an dem sie von der Leibwache ihrer verstorbenen Mutter an den Königshof zurückeskortiert wird, um die Herrschaft über das magische Königreich Tearling anzutreten. Doch Tearling ist ein armes Land, ständig bedroht von seinem mächtigen Nachbarn Mortmesne. Um ihre Herrschaft zu sichern, schloss Kelseas Mutter einst einen verhängnisvollen Pakt. Einen Pakt, dessen Konsequenzen Kelsea nun zu spüren bekommt, denn es trachtet ihr nicht nur die Rote Königin von Mortmesne nach dem Leben, auch ihr Hofstaat, schlimmer noch, ihr eigenes Volk misstraut ihr. Nur wenn sie einen Weg zu ihrem magischen Erbe findet, kann Kelsea ihre Untertanen vor Mortmesne schützen. Falls sie lange genug auf dem Thron sitzt. Falls sie lange genug überlebt . . .


Cover:

Auf dem Cover sehen wir ein Schloss auf einem Berg. Das Ganze ist recht düster gehalten, passend zum Titel. Die Wolken im Hintergrund sind hingegen orange/gelblich, wie bei einem Sonnenuntergang.


Meine Zusammenfassung und Meinung:

Abgeschottet und versteckt gehalten wuchs Kelsea im Haus ihrer Zieheltern auf. Ihr gutmütiger Pflegevater und ihre strenge Pflegemutter brachten ihr in den 19 Jahren alles bei, was sie wissen musste, um als Königin von Tearling herrschen zu können. Sie selbst findet sich vom Aussehen her durchschnittlich und nörgelt deshalb sehr oft herum, auch wenn sie selbst andere auch nach dem Aussehen beurteilt. Als sie eines Nachts von Soldaten ihrer verstorbenen Mutter abgeholt wird, um ihren Platz als Königin einzunehmen, sind ihre Pflegeeltern sehr vorsichtig, schließlich haben es viele auf sie abgesehen, darunter auch das Königshaus ihrer Nachbarn Mortmesne. Doch das ist nicht das schlimmste, denn auch ihr eigenes Volk misstraut Kelsea.

Ich muss sagen, ich fand das Buch wirklich gut. Die ersten einhundert Seiten waren ziemlich zäh zu lesen, doch je weiter ich las, desto begeisterter wurde ich. Kelsea ist kein Charakter, wie man ihn erwarten würde. Sie ist nicht von atemberaubender Schönheit und auch nicht so naiv, wie man es aus anderen Büchern gewohnt ist. Sie ist ein aufgewecktes, schlaues Mädchen, was sich etwas schwer tut, sich bei Hofe einzuleben, was für mich aber auch nachvollziehbar war, schließlich wurde sie weit ab in einem Landhaus aufgezogen. Schwierig macht es vor allem ein Pakt, den ihre Mutter mit dem Nachbarland, der Roten Königin von Mortmesne geschlossen hat. Ständig fürchtet das Land einen Angriff und Tearling ist in Wirklichkeit bettelarm.

Ich persönlich kann das Buch jedem empfehlen, auch wenn ich es nicht wie viele andere in die Kategorie Fantasy stecken würde, sondern eher in die Sparte „Dystopie“. „Die Königin der Schatten“ ist ein tolles Buch mit einer starken Protagonistin und einer guten Story, die keinen Abbruch findet. Das Einzige, was ich zu kritisieren habe, ist die Beschreibung der Kulisse. Diese hat für mich im Buch sehr gelitten, so dass ich es schwer hatte, mir einiges bildlich vorzustellen.


Bewertung:

Ein tolles Buch für Leser aller Altersgruppen. Von mir gibt es 3 Sterne!

Vielen Dank an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar.

Die Farben des Blutes 1 – Die rote Königin

by | Jul. 24, 2015 | 0 Comment(s)


Titel: Die Farben des Blutes 1 – Die rote Königin

Englischer Titel: Red Queen
Autor: Victoria Aveyard
Verlag: Carlsen
Genre: Jugendbuch
Erschienen: 28.05.2015
Seiten: 512

Preis: Hardcover 19,99€
Preis: eBook 13,99€

Kaufen bei Amazon

ISBN: 978-3-551-58326-0
Leseprobe: Carlsen

Cover ©


Rückseite:

Rot oder Silber – Mares Welt wird von der Farbe des Blutes bestimmt. Sie selbst gehört zu den niederen Roten, deren Aufgabe es ist, der Silber-Elite zu dienen. Denn die – und nur die – besitzt übernatürliche Kräfte. Doch als Mare bei ihrer Arbeit in der Sommerresidenz des Königs in Gefahr gerät, geschieht das Unfassbare: Sie, eine Rote, rettet sich mit Hilfe besonderer Fähigkeiten! Um Aufruhr zu vermeiden, wird sie als verschollen geglaubte Silber-Adlige ausgegeben und mit dem jüngsten Prinzen verlobt. Dabei ist es dessen Bruder, der Thronfolger, der Mares Gefühle durcheinander bringt. Doch von jetzt an gelten die Regeln des Hofes, Mare darf sich keine Fehler erlauben. Trotzdem nutzt sie ihre Position, um die aufkeimende Rote Rebellion zu unterstützen. Sie riskiert dabei ihr Leben – und ihr Herz…


Cover:

Das Cover zeigt eine junge Frau, die leicht nach unten schaut. Auf der einen Hälfte ist das Cover rot, auf der anderen Hälfte silber, was das Blut der Menschen in diesem Buch symbolisiert. Im Vordergrund ist der Titel mit einer Krone obendrüber. Es schimmert wundervoll und ist ein absoluter Blickfang in jedem Bücherregal!


Meine Zusammenfassung und Meinung:

Die 17-jährige Mare Barrow lebt in einer zweigeteilten Welt, in der es Menschen mit rotem und mit silbernem Blut gibt. Alle mit silbernem Blut haben besondere Fähigkeiten, so dass sie nicht im ärmlichen Dorf, so wie Mare und ihre Familie, leben müssen. Die Roten müssen den Silbernen dienen. Mare hält ihre Familie häufig mit ihren Fähigkeiten als Taschendiebin über Wasser. Ihre Brüder sind für den Krieg eingezogen worden, was ihr, die ohne Job oder Ausbildung, auch bevorsteht, sobald sie 18 ist. Einzig und allein Mares Schwester Gisa hat mit ihren Fähigkeiten als geschickte Näherin eine Chance auf eine erfolgreiche Zukunft.

Doch durch einen Zwischenfall kann Gisa nicht weiter nähen und die Familie ist am verzweifeln. Aber dann bekommt Mare einen Job als Dienstbotin im Königreich und sie kann nicht mehr eingezogen werden. Bei einem großen Event der silbernen Adligen kommt jedoch Mare in eine brenzlige Situation und kann sich mit Hilfe von magischen Fähigkeiten retten … Magischen Fähigkeiten, die sie als Rotblütige jedoch gar nicht haben dürfte. Nun weiß die Königsfamilie um ihre Fähigkeiten und hat sich für sie etwas ganz Besonderes einfallen lassen.

Nachdem mich das Cover von ‚Die Farben des Blutes 1 – Die rote Königin‘ so fasziniert hat, war ich sehr gespannt auf die Story dahinter. Die Geschichte spielt in einer Welt, in der es rot- und silberblütige Menschen gibt. Das ist doch auf jeden Fall eine tolle Idee! Die Silbernen haben besondere Kräfte, können sich z. B. unsichtbar machen oder in die Gedanken anderer Personen eindringen. Was Mare so besonders macht, werde ich hier nicht verraten. Doch diese Fähigkeit und eine Reihe von Zufällen führen dazu, dass Mare plötzlich Prinzessin ist, was sie offensichtlich sehr überfordert. All die Regeln und Umgangsformen im königlichen Hause sind für eine einfache Taschendiebin schwer zu verinnerlichen.

Wie man es sich bei einer königlichen Geschichte vorstellt, gibt es auch hier Lügen, Intrigen und Verschwörungen. Aber genau das macht das Buch so spannend. Mare fügt sich nach und nach in die königlichen Sitten ein und findet sowohl Freunde als auch Feinde. Dass sich die Silbernen aufgrund ihres Blutes (wobei ich mir silbernes Blut mehr wie flüssiges Metall vorstelle) und aufgrund ihrer Kräfte als was besseres fühlen und die Roten deshalb unterdrücken, ist wirklich eine interessante, aber traurige Sache. Die Roten dienen im Krieg als Kanonenfutter und werden als freiwillige Opfer dargestellt. Gut, dass das Mare erspart bleibt.

Nun noch ein Wort zu den Charakteren: Mare ist eine recht sympathische Protagonistin, die häufig sehr misstrauisch anderen Menschen gegenüber ist. Sie ist mutig und lässt sich nicht unterkriegen, egal was ihr bevorsteht. Cal ist sehr von der Art seines Vaters überzeugt und will unbedingt in den Krieg ziehen. Er hat eine weiche Seite, zeigt aber im Laufe der Story auch seine Neigung zu brutalen Handlungen. Maven ist das ganze Gegenteil von Cal, er ist ruhig, friedvoll und steht leider im Schatten von Cal. Aber auch er hat eine dunkle Seite, die sich im Buch zeigt und den Leser (also mich auf jeden Fall) überrascht. Gut finde ich übrigens, dass man nicht nur die Königsfamilie von Norta kennenlernt, sondern auch die anderen Königshäuser. Das fand ich gut und zeigte die Vielfalt der Silbernen.

Abschließend möchte ich noch den sehr angenehmen Schreibstil erwähnen, der sich wirklich sehr flüssig liest und trotz der leicht mittelalterlichen Geschichte sehr modern klingt. Die Geschichte ist aus Mares Sicht im Präsens geschrieben. Das Ende ist wirklich überraschend und fies, denn es ist ein ordentlicher Cliffhanger. Aber im Englischen hat der zweite Band bereits einen Titel: Glass Sword, zu Deutsch also ‚Glasschwert‘. Da dieses aber auf Englisch erst im Februar 2016 erscheinen wird, kann es mit der deutschen Ausgabe noch etwas dauern.


Bewertung:

Ich kann nichts schlechtes über ‚Die rote Königin‘ schreiben. Natürlich ist die Idee nicht komplett neu, es gibt ähnliche Geschichten, aber die Figuren sind gut ausgearbeitet, haben alle ihre Schattenseiten und Motive. Ich finde, dass dieses Buch ein sehr guter Auftakt einer neuen Reihe ist, der viel Spannung bringt und nie langweilig wird. Ich vergebe hierfür volle fünf Sterne!

Rezension: Girl on the train

by | Jul. 21, 2015 | 0 Comment(s)


Titel: Girl on the Train – Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich

Englischer Titel: The girl on the train
Autor: Paula Hawkins
Verlag: blanvalet
Genre: Thriller
Erschienen: 15.06.2015
Seiten: 448

Preis: Hardcover 12,99€
Preis: eBook 9,99€

Kaufen bei Amazon

ISBN: 978-3-7645-0522-6
Leseprobe: Randomhouse

Cover ©


Rückseite:

Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

Auf alle anderen in diesem Abteil wirke ich völlig normal; ich tue, was sie tun: zur Arbeit pendeln, Termine machen, Dinge erledigen.
WIE MAN SICH IRREN KANN.

Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, sieht ihre Bewohner. Und eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes…

Klapptext:

Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.

Eines Tages sieht sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von „Jess“. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in ein Netz aus Lügen und Betrug …


Cover:

Zu sehen ist der Titel des Buches in einem verschwimmenden Weiß. Im Hintergrund ist ein Zugfenster mit dem leichten Umriss einer Frau zu sehen, was den fahrenden Zug symbolisieren soll. Ich finde, es ist ein recht ‚hektisches‘ Cover, das aber auch zur Geschichte passt. Schön ist auch, dass das Cover vom Original übernommen wurde.


Meine Zusammenfassung und Meinung:

Jeden Tag fährt Rachel mit dem 08:04 Uhr Zug von Ashbury nach Euston. Und so gut wie jedes Mal sieht sie das Pärchen von Haus Nr. 15, Jess und Jason, wie sie die beiden nennt, auf der Terrasse. Rachel stellt sich vor, dass beide zusammen eine perfekte Beziehung führen. Doch eines Tages sieht sie Jess einen anderen Mann küssen. Rachel ist schockiert, doch es kommt noch schlimmer: Einen Tag später ist Jess, die in Wirklichkeit Megan heißt, spurlos verschwunden! Rachel lässt diese Sache keine Ruhe und mischt sich in die Ermittlungen ein. Denn Megan scheint keine Vorzeigevergangenheit gehabt zu haben. Doch welcher Polizist glaubt schon einer alkoholabhängigen arbeitslosen Frau, die ihren Ex-Mann und deren neue Frau stalkt und selbst einmal in der Straße des Verbrechens gewohnt hat?

‚Girl on the Train‘ wurde mir von einer Arbeitskollegin und Freundin empfohlen, sodass sie es mir auslieh, damit ich diesen spannenden Thriller auch entdecken konnte. Ich hatte schon ein bisschen was von dem großen Hype gehört, der um dieses Buch gemacht wurde und war sehr gespannt. Los geht es mit Rachel, die jeden Tag um die gleiche Zeit mit dem Zug fährt. Sie entrüstet sich, als sie sieht, dass der weibliche Part ihres täglichen Vorzeigepaares einen anderen küsst und am Tag darauf spurlos verschwunden ist. Natürlich wird nach ihr gesucht und auch Rachel meint, etwas dazu beitragen zu können, um Megans Mörder zu fassen. Leider ist sie nicht unbedingt glaubwürdig, denn sie trinkt gerne ein Glas (oder eine Flasche) zu viel, benimmt sich dann wie eine Verrückte und hat Aussetzer/Blackouts.

Die Kapitel sind mal aus Rachels, mal aus Megans und mal aus Annas, der neuen Frau von Rachels Ex-Mann Tom geschrieben. Auch sind immer Datumsangaben (z. B. Freitag, 12. Juli 2013) sowie Tageszeiten (morgens oder abends) angegeben, was mir das Lesen am Anfang erschwerte, aber im Verlauf der Geschichte wichtig war. Auch wenn ich nicht so wirklich der Thriller-Fan mehr bin, hat dieses Buch mich absolut begeistern können. Ich habe immer mitgerätselt, wer der Mörder sein könnte und war geschockt, als immer wieder Teile von Megans Vergangenheit enthüllt wurden. Nach und nach setzten sich die Puzzleteile zusammen und ergaben ein großes Ganzes. Für mich war ‚Girl on the train‘ wirklich ein sehr spannender Thriller, den ich verschlungen habe. Einfach top!


Bewertung:

Mit ‚Girl on the Train‘ hat Paula Hawkins einen super spannenden Thriller-Debütroman erschaffen, der mich bis zur letzten Seite gefesselt hat. Nichts ist so, wie es scheint. Fesselnd, spannend und überraschend. Absolut verdiente fünf Sterne!

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