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Hallo mein Name ist Michelle, meine Freunde nennen mich aber Shelly, vorher hier bekannt als Elena. Ich bin 21 Jahre alt und komme aus dem schönen Ruhrpott. Ich lese für mein Leben gerne und bin eine totaler Buchfetischistin, Knicke, Flecke, Eselsohren gehören nicht in meine Regale. Ich bin eine Nächtedurchleserin, lese also bevorzugt abends.
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Rezi: Panic – Wer Angst hat, ist raus

by | Jan. 28, 2015 | 0 Comment(s)


Titel: Panic – Wer Angst hat, ist raus

Englischer Titel: Panic
Autor: Lauren Oliver
Verlag: Carlsen
Genre: Jugendbuch, Thriller
Erschienen: 21.11.2014
Seiten: 368

Preis: Hardcover 17,99€

Kaufen bei Amazon

ISBN: 978-3-551-58329-1
Leseprobe: Carlsen

Cover ©


Klapptext:

PANIC verändert alle(s)

„Warum tust du das?“ Natalies Frage war nicht mehr als ein Flüstern. Heather konnte nicht antworten. Sie wusste es selbst nicht genau. Alles, was sie wusste – alles, was sie fühlte -, war, dass dies ihre letzte Chance war. Deshalb sagte sie nur: „Ich springe jetzt. Bevor ich kneife.“

Sie drehte sich zum Wasser um und es kam ihr so vor, als bewegte sich der Fels unter ihr, als bäumte er sich auf wie ein Pferd. Sie hatte plötzlich Angst, sie würde das Gleichgewicht verlieren, den felsigen Abhang hinunterstürzen und sich im flachen Wasser den Schädel zertrümmern.
Panik.
Sie machte kleine, zögernde Schritte und dennoch erreichte sie
die Kante viel zu schnell.

Rückseite:

PANIC begann wie so viele andere Dinge in Carp, einer armen Stadt mit zwölftausend Einwohnern mitten im Nichts: weil Sommer war und es nichts Besseres zu tun gab.

Heather hatte nie vor, an dem verbotenen Spiel für Schulabgänger teilzunehmen. Denn der GEWINN ist zwar hoch, aber der Einsatz auch, und sie ist weder furchtlos noch eine Kämpferin. Doch schnell wird ihr klar, dass es nur den richtigen Grund braucht, um dabei sein zu wollen. Und dass MUT auch eine Frage von Notwendigkeit ist.

Dodge war sich immer sicher, dass er bei Panic mitmachen würde. Er hat keine ANGST, denn es gibt ein Geheimnis, das ihn durchs Spiel pushen wird. Aber dann stellt er fest, dass auch andere Geheimnisse haben. Und um zu gewinnen, muss man seine Gegner kennen.

Das SPIEL beginnt. Und nur eins steht fest:
Panic wird alles – und jeden – verändern.


Cover:

Das Cover muss man genau betrachten. Zuerst fällt die rechts die schwarze Klippe auf, von der gerade eine Person springt, während ihm zu zusehen. Mittig im Hintergrund zu sehen ist das Gesicht eines Mädchens. Sehr passend, denn die erste Mutprobe, um sich für ‘Panic’ zu qualifizieren, ist der Klippensprung. Und im Hintergrund Heather, die sich spontan dazu entscheidet, daran teilzunehmen. Sie rückt vom Hintergrund in den Vordergrund.


Meine Zusammenfassung und Meinung:

Jedes Jahr, nach dem die Abschlussschüler die Schule verlassen haben, findet das illegale Spiel ‘Panic’ statt, bei dem es viel zu gewinnen, aber auch viel zu verlieren gibt, denn es sind schon Menschen während und nach dem Spiel gestorben. Heather hat gerade eine Trennung hinter sich und wollte eigentlich nur ihre beste Freundin Natalie anfeuern, die bei dem Spiel unbedingt mitmachen möchte. Doch ihre Pläne ändern sich, als sie ihren Ex Matt mit seiner neuen Freundin sieht. Sie springt von der Klippe und ist nun im Spiel. Ihr bester Freund Bishop ist davon überhaupt nicht begeistert. Neben Heather und Natalie hat auch Dodge den Sprung gewagt und ist nun einer der der Teilnehmer. Er hat seine eigene Motivation, um an Panic teilzunehmen. Denn er ist auf Rache aus. Gemeinsam mit Heather und Natalie stellt er sich allen Aufgaben und merkt schließlich, dass Panic mehr als ein Spiel ist.

Zugegeben, die Idee von ‘Panic’ ist schon echt gut. Jedes Jahr findet ein Spiel statt, bei dem es viel Geld zu gewinnen, aber auch einen Ruf oder sogar das Leben zu verlieren gibt. Ich fand es wirklich einfallsreich, auf welche Weise das Geld für den Gewinner dieses illegalen Spiels eingesammelt wird. Doch das verrate ich hier nicht. Nun ja, Heather entscheidet sich spontan, bei ‘Panic’ mitzumachen und springt die Klippe hinab. Zuerst scheint sie gar nicht zu begreifen, was sie gerade getan hat. Und auch ihre Freunde sind nicht gerade begeistert, was auch seinen Grund hat.

Einer der anderen Teilnehmer ist Dodge, der aus Rache an den Spiel teilnimmt, denn die Behinderung seiner Schwester ist die Schuld eines weiteren Teilnehmers dieses Jahres. Er findet Gefallen an Heather und Natalie und schließt sich mit ihnen zusammen, was mal mehr, mal weniger nützlich ist. Es gibt auf jeden Fall noch einmal spannende Situationen, die von den Teilnehmern wirklich Mut erfordern. Wenn man vor einiger Zeit das ‘Panic’-Spiel (u.a. über Facebook mitgeteilt) mitgespielt hat, dann weiß man ungefähr, was für Aufgaben noch kommen. Aber wer durchhält und wer nicht, bleibt eben im ‘Panic’-Spiel ungeklärt, im Buch natürlich nicht. Ich finde die Idee auf jeden Fall wirklich gut durchdacht und auch gut ausgearbeitet. Teilweise sind die Aufgaben zwar ziemlich fies, aber darum geht es ja bei Panic und deshalb ist es auch verboten. Am Ende wird alles aufgeklärt und der Sieger gekürt, sodass ‘Panic’ ein guter und recht spannender Einzelband, der jedoch zum Teil etwas vorhersehbar ist.


Bewertung:

Mich hat ‘Panic’ mit einer gut strukturierten und vor allem mal mit einer anderen Geschichte überrascht. Es ist eine Jugendgeschichte, die es wirklich geben könnte. Interessante Aufgaben runden das Ganze noch einmal ab. Von mir gibt es vier Sterne.

Crossfire: Hingabe

by | Jan. 15, 2015 | 0 Comment(s)


Titel: Crossfire: Hingabe

Englischer Titel: Captivated by you
Autor: Sylvia Day
Verlag: Heyne
Genre: Erotik, Roman
Erschienen: 08.12.2014
Seiten: 480

Preis: Taschenbuch 9,99€

Kaufen bei Amazon

ISBN-13: 978-3-453-54578-6
Leseprobe: RandomHouse

Cover ©


Klapptext:

Eva und Gideon haben sich das Ja-Wort gegeben. Sie waren überzeugt, dass nichts sie mehr trennen kann. Doch seit der Hochzeit sind ihre Unsicherheiten und Ängste größer denn je. Eva spürt, dass Gideon ihr entgleitet und dass ihre Liebe in einer Weise auf die Probe gestellt wird, wie sie es niemals für möglich gehalten hätte. Plötzlich stehen die Liebenden vor ihrer schwersten Entscheidung: Wollen sie die Sicherheit ihres früheren Lebens wirklich gegen eine Zukunft eintauschen, die ihnen immer mehr wie ein ferner Traum erscheint?


Cover:

Nach den etwas düsteren Farben der ‘Crossfire’-Reihe ist dieses in einem helleren Blau. Diesmal ist außerdem ein edler schwarzer Füllfederhalter mit den Initialien GC zu sehen. Dessen Bedeutung wird im Buch natürlich auch erklärt. Denn es bedeutet nicht, was man vermutet.


Meine Zusammenfassung und Meinung:

ACHTUNG: INHALT TEILWEISE NICHT JUGENDFREI!
Eva und Gideon sind nun verheiratet. Doch ihre Heirat müssen sie vorerst geheim halten, was ihnen nicht leicht fällt. Gideon hat weiterhin Albträume und traut sich nicht zu, in Evas Nähe zu schlafen, da er im Schlaf häufig Dinge tut, die Eva verletzten könnten. Das trennt die Beiden natürlich ziemlich voneinander und dass Eva Gideon dazu drängt, über seine Erlebnisse zu sprechen, macht es für diesen nicht gerade einfacher. Doch es gibt noch andere Probleme, um die sich das frisch verheiratete Paar kümmern muss. Das heimlich aufgenommene Sexvideo von Brett und Eva hat weitere Kreise gezogen als gewünscht. Auch Gideons Ex-Freundinnen Corinne und Anne haben etwas gegen Gideon in der Hand. Und Evas Freundin Megumi hat einen ziemlich schweres Ereignis zu verkraften. Zu guter Letzt gibt es viel Sex in verschiedenen Varianten. Doch mit Sex kann man nun einmal keine Probleme lösen. Auch wenn Gideon das gerne täte …

Der vierte Band der eigentlichen Trilogie ist nun da. Und es geht sehr erotisch weiter. Während Evas Mutter die richtige, offizielle Hochzeit plant, schlägt sich Gideon mit den Folgen vom heimlich aufgenommenen Video von Eva und Brett beim Sex, seinen Ex-Geliebten und seiner Vergangenheit umher. Eva bekommt von dem meisten gar nichts mit, denn Gideon beschützt sie vor alldem. Doch auch ihre Freunde haben Probleme und Eva hilft natürlich, wo sie kann. Dabei braucht sie zwar irgendwie Gideons Hilfe, will aber andererseits auch unabhängig sein. Zwischen den Beiden gibt es viel Liebe und Sex, aber auch viel Streit, Uneinigkeit und Erniedrigungen. Es ist ein ständiges Auf und Ab, ein Hin und Her der Beiden. Ich muss leider sagen, dass mich das schon genervt hat. Alles ist gut bzw. könnte gut werden und dann geschieht etwas und alles ist anders.

Aber das Schlimmste an diesem Band ist die sehr derbe Sprache bzw. Übersetzung. So unpassende Worte im falschen Moment haben mir das Lesen so manches Mal nicht gerade leicht gemacht. Erotische Szenen gut, aber so derbe muss es ja wirklich nicht sein. Auch Gideons Albträume sind ziemlich genau beschrieben. Da das Buch immer abwechselnd aus Evas und aus Gideons Sicht geschrieben ist, lernen wir dieses Mal beide Seiten kennen. Zusammengefasst ist ‘Crossfire – Hingabe’ ein weiterer guter Teil der Reihe, in dem viel auf einmal geschieht, leider aber auch vieles offen bleibt. Aber es ist ja noch ein 5. Band angekündigt. Hoffentlich wird dort alles aufgeklärt und gelöst.


Bewertung:

Die ‘Crossfire’-Reihe sollte ja eigentlich nur eine Trilogie werden. Gut, ich freue mich, dass es weitergeht. Gideons und Evas Weg weiterhin mitzuverfolgen, war schon interessant und eine Erfahrung wird. In einer Ehe gibt es eben Höhen und Tiefen und diese bewältigen Eva und Gideon gerade. Mir hat das Buch gut gefallen, nur die deutsche Übersetzung der erotischen Szenen hätte ich mir niveauvoller gestaltet gewünscht. Deshalb gibt es vier Sterne.

Vielen Dank an Was liest du? und den Heyne Verlag für die Bereitstellung des Freiexemplars im Rahmen einer Leserunde.

Der Tag, an dem Rose verschwand

by | Jan. 10, 2015 | 0 Comment(s)


Titel: Der Tag, an dem Rose verschwand

Englischer Titel: Quarter Past Two on a Wednesday Afternoon
Autor: Linda Newbery
Verlag: Blanvalet
Genre: Roman
Erschienen: 27.10.2014
Seiten: 416

Preis: Hardcover 19,99€

Kaufen bei Amazon

ISBN: 978-3-7645-0497-7
Leseprobe: RandomHouse

Cover ©


Rückseite:

Es geschah um Viertel nach zwei an einem Mittwochnachmittag …

Als Anna sich an einem heißen Sommertag auf den Weg in die Stadt macht, genießt Rose die Sonne im Garten. Anna ahnt nicht, dass sie ihre Schwester zum letzten Mal gesehen hat.

Zwanzig Jahre später fällt es Anna schwer, in die Zukunft zu blicken, da doch Rose immer nur Vergangenheit sein wird. Auch ihre Mutter, die schon einmal einen geliebten Menschen verlor, scheint mit der Tragödie nicht abgeschlossen zu haben – und ein Geheimnis zu verbergen … Was ist damals in den 60ern passiert? Und wer ist Rosanna, von der sie immer wieder spricht?

Eine berührende Geschichte über Mütter und Töchter, über Schwestern und über die Geheimnisse, die wir in uns tragen.


Cover:

Abgebildet ist ein wolkenverhangener Himmel, der zur Mitte hin heller wird. Zwischen zwei Bahnschienen sehen wir die Rückseite einer junge Frau in einem weißen, geblümten Kleid. Zur Geschichte passt das Cover allemal, da es Rose sehr gut darstellt.


Meine Zusammenfassung und Meinung:

Vor 20 Jahren verschwand die 18-jährige Rose an einem Mittwochnachmittag gegen Viertel nach Zwei spurlos. Niemand weiß, was mit ihr geschehen ist. Ist sie freiwillig weggegangen, wurde sie entführt oder ist sie das Opfer eines grauenvollen Unfalls geworden und bereits tot? Jahrelang plagen ihre fünf Jahre jüngere Schwester Anna und ihre Eltern diese Fragen. Doch im Gegensatz zu ihrer Mutter weiß Anna, dass das Leben weitergeht. Sie lebt ihr Leben zusammen mit ihrem Freund Martin. Annes Mutter hängt jedoch noch an ihren Erinnerungen an Rose. Sie ist besonders traumatisiert, denn nach dem Selbstmord ihres Bruders Roland ist dies nun ein weiterer schmerzender Verlust für sie. Und auch Anna kann ihre große Schwester nicht vergessen. Ständig erinnert etwas an Rose, was sie gesagt, getan oder gemocht hat. Anna beschließt, dass sie auf eigene Faust herausfinden will, was mit Rose geschehen sein könnte. Und sie kommt einer Reihe von Geheimnissen auf die Spur, von denen sie bisher noch nicht einmal etwas geahnt hat …

Die Geschichte des Buches klang für mich sehr interessant und ich habe, nachdem ich das Buch vom Verlag bekam, es relativ schnell zu lesen begonnen. Am Anfang sind wir Zeuge der Szene aus Annas Sicht, die den Tag von Roses Verschwinden aufzeigt. Danach sehen wir als Leser, wie es Anna und ihren Eltern in den 20 Folgejahren ergangen ist. Leider konnte ich mich nicht wirklich in Annas Situation hineinversetzen (was entweder an dem Schreibstil liegt oder an der Tatsache, dass ich keine Geschwister habe). Natürlich traumatisiert solch ein Ereignis sehr, das kann ich verstehen. Gerade weil man nichts über das Verbleiben von Rose erfährt. Merkwürdig finde ich nur, dass Anna sich erst 20 Jahre später dazu entschließt, nach Rose zu suchen. Warum nicht schon früher alles versuchen? Vermutlich, weil sie und ihre Eltern einfach nicht loslassen können. Und genau darum geht es: Loszulassen. Anna und ihr Vater versuchen dies zumindest.

Rückblicke in die früheren Jahre zeigen Roses Mutter Cassandra und wie es zum Selbstmord ihres Bruders kam. Außerdem geht es um Anna und ihre Beziehung zu Martin und seiner Ex-Frau. Anna muss sich ihrer Gefühle klarwerden und aus Roses Schatten heraustreten, den in dem steht sie immernoch drin. Leider war ab einem gewissen Punkt für mich ersichtlich, was mit Rose geschehen ist. Sowieso war dieses Buch für mich durch die besagten Rückblicke sehr langatmig und ermüdend. Nur zum Ende hin wurde es meiner Ansicht nach spannender. Man muss so etwas halt mögen. Es geht um das Ergründen der eigenen Familie und deren Geheimnisse, wobei eben sehr viel sehr detailliert beschrieben ist. Ich habe mich leider bis zum letzten Drittel sehr durch das Buch gequält, aber ich wurde dann mit einem aufklärenden Ende etwas “belohnt”.


Bewertung:

‘Der Tag, an dem Rose verschwand’ ist auf jeden Fall ein Familienbuch, das die Bindungen in der Familie darstellt. Für mich war dies jedoch nicht wirklich ansprechend und zu langatmig. Deshalb vergebe ich hier nur zwei Sterne.

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für die Bereitstellung des Lesesexemplars.

Rezension: Ein Jahr an deiner Seite

by | Jan. 5, 2015 | 0 Comment(s)


Titel: Ein Jahr an deiner Seite

Englischer Titel: Mariana
Autor: Kate Saunders
Verlag: Fischer Verlag
Genre: Roman
Erschienen: 23.10.2014
Seiten: 416

Preis: Broschiert 14,99€

Kaufen bei Amazon

ISBN-13: 978-3-8105-1942-9
Leseprobe: Fischerverlag

Cover ©


Klapptext:

ES WAR DIE GANZ GROSSE LIEBE, als sich Marnie und Nick begegneten. Aber seit Nick im Koma liegt, bleibt Marnie nur die Erinnerung ans Glück. Kann es je wiederkehren?

Es ist Liebe. Das weiß Marnie, aufstrebende Schauspielerin in London, sofort, als sie Nick trifft. Die beiden stürzen sich ins Glück – kostbare Monate lang. Bis Nick nach einem Hirnschlag ins Koma fällt. Jetzt hat Marnie nur ihre Erinnerungen, während sie an Nicks Krankenbett sitzt. Wie soll es weitergehen? Ihre Freundin Pandora rät, die Vergangenheit loszulassen. Marnies Eltern wollen ihr helfen, sind aber eigentlich mit ihrer eigenen Ehekrise beschäftigt. Und dann ist da noch Luke, Pandoras Freund und theaterliebender Banker, der Marnies ermutigt, ihre Bühnenkarriere zu verfolgen. Die täglichen Besuche bei Nick geben Marnie Halt – aber warum kommen ihr nach und nach immer stärkere Zweifel an seiner Liebe?


Cover:

Das Cover ist in einem Rot und Hellblau-Weiß gehalten. Dabei sind die Bäume mit den symbolisch fallenden Blättern in rötlich. Einsam unter einem Regenschirm sieht man die blaue Silhouette von Marnie.


Meine Zusammenfassung und Meinung:

Die beiden Theater-Schauspieler Nick und Marnie sind schon länger ein glückliches Paar. Doch als Nick plötzlich zusammenbricht, dreht sich Marnies Welt. Hirnblutungen, genau wie Nicks Mutter sie hatte und woran sie auch schließlich starb. Nun liegt er schon seit 6 Monaten im Krankenhaus im Koma. Marnie kommt ihn jeden Tag besuchen, küsst ihn zur Begrüßung auf die Stirn. Am Anfang kam sie sich dabei komisch vor, doch mittlerweile ist es ihr Alltag, ein tägliches Bedürfnis. Ihr Leben geht weiter, auch wenn sie Nick jeden Tag besucht. So gesteht ihr Kollege Luke ihr seine Liebe, dieser fühlt sich allerdings schäbig dabei. So wisse er doch, dass sie ihn keines Blickes würdigen würde, wenn Nick nicht im Koma läge. Die Zeit vergeht, aber Nicks Zustand zeigt keine Verbesserung und Marnie fängt an, immer mehr an der Liebe der Zwei zu zweifeln.

Für mich war das Buch sehr schwer zu lesen, da es für mich durchgehend von einem traurigen Faden durchzogen war. Ich kenne es selbst, wenn jemand lange im Krankenhaus ist, im Koma liegt und man jeden Tag immer und immer wieder dorthin geht, dann wird dies irgendwann zum Alltag. Nach einigen Wochen fängt man an sich zu fragen, ob diese Zeit, jeden Tag in dieser deprimierenden Umgebung, jemals enden wird und hofft, dass wenn es endlich so weit ist, man nicht alleine das Krankenhaus verlässt. Marnie versucht sich anderen Dingen zuzuwenden, ohne dass sie mit Nick reden kann, ist aber jeden Tag an seinem Bett, küsst ihn und versucht ihren Alltag so zu leben. Doch um sie herum geht das Leben nun mal weiter und irgendwann wird sie davon mitgerissen. Was ich auch schwierig fand war die Schreibweise. So klang vieles für mich schauspielerisch, zu geschwollen und unnötig, weil es für mich damit viel zu hoch gestochen war.


Bewertung:

Für mich leider ein viel zu deprimierendes Buch. Bewegend ja, aber auch sehr hart. Von mir gibt es deshalb 2 Sterne.

Danke für das Rezensionsexemplar an den Fischer Verlag.

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